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Piercing Pflege

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Pflegeanleitung

Anansi wird als eine Figur der Mythen der Schöpfer der Sonne, des Mondes und der Sterne erwähnt und ist der Erfinder des Wechsels von Tag und Nacht. Nach dem Volksglauben hat er den ersten Menschen geschaffen. Anansi ist ein typischer Trickster, der geschickt, schlau und listig ist, aber er lehrte die Menschen ebenso, Getreide anzubauen und den Mörser zu gebrauchen.

Grundlage für eine gute Abheilung ist natürlich eine sterile und genaue Arbeitweise Deines Piercers. Hierzu findest Du auf unserer Seite ebenfalls einen Infopunkt – denn sauberes Arbeiten ist ein absolutes Muss!

Für Fragen rund ums Piercen und Pflegehinweise, wie auch zum Schmuckwechsel stehen unsere Piercer*innen während unserer Öffnungszeiten jederzeit zur Verfügung – Es gilt: Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig nachgefragt. Um Dich über Dein Piercing aufzuklären, erhältst Du von uns genaue Instruktionen, was es in deinem Fall und allgemein zu beachten gilt.

Die ersten Wochen der Heilungszeit

Die regelmässige Reinigung Deines frischen Piercings in den ersten 4 Wochen der Heilungszeit ist unbedingt zu beachten. Hierfür kannst Du lauwarmes Wasser und möglichst fusselfreie Watte- oder Textilpads/-stäbchen benutzen. Wichtig ist, dass Blut und Wundwasser stets mit sauberen Händen (gewaschen und nach Möglichkeit desinfiziert) entfernt werden – allegemein solltest Du Dein Piercing niemals mit verschmutzten Hänen berühren. Auch übermäßige Reibung wie auch Kratzen sind zu vermeiden. Das „Drehen“ Deines Piercings ist ebefalls Kontraproduktiv – Nach Möglichkeit solltest Du dein sauberes Piercing also in Ruhe heilen lassen.

Entscheidend ist auch die richtige Verwendeung der Pflegemittel. Bei uns im Shop kannst Du bereits geeignete Pflegemittel finden – hier lohnt es sich, auf unsere Empfehlungen einzugehen. Auch herkömmliche Wunddesinfektionssprays sollten in bestimmten Fällen vermieden werden – hierzu gehen wir in deinem Termin individuell auf Dein Piercing ein.

Die 3 „S“, also Sauna, Schwimmbad und Solarium sollten in jedem Fall vermieden werden! Nicht nur kann übermäßiges Schwitzen zur Vermehrung von Bakterien im Wundkanal verursachen, sondern auch starke Sonneneinstrahlung die natürlichen Heilungsprozesse negativ beeinflussen. Ein Aufweichen deines Stichkanals durch Vollbad oder zu starken Schweißfluss kann zu poröser Haut und damit zu hoher Anfälligkeit für Einrisse führen, bzw. den Stichkanal weiten – neben erhöhter Entzündungsgefahr durch Keime und Bakterien in Schweiß und Wasser. Gegen Duschen oder ein kurzes Bad in der Badewanne spricht dagegen nichts.

Bei Piercings im Ohrbereich sollte nach Möglichkeit übermäßiger Druck vermieden werden – das heißt, besonders beim Schlafen lohnt sich ggf. ein Wechsel der Liegeposition, sodass nicht das Gewicht des Kopfes auf Dein Piercing ausgeübt wird. Auch Ein Verheddern der Haare im Piercing gilt es zu vermeiden.

Besonderheiten gibt es auch im Mund- und Zungenbereich: Rauchen und Kontakt mit fremden Körperflüssigkeiten stellen ein hohes Risiko für Entzündungen und Störungen der Wundheilung dar! Um Infektionen und Schwellungen schon im Vorhinein aus dem Weg zu gehen, sollten in den ersten 10-14 Tagen also Rauchen und Oralverkehr gemieden werden. Für ein einwandfrei verheiltes Piercing, welches dauerhaft bleibt, ist dies eine kurze Wartezeit, die sich in jedem Fall lohnt! Um zusätzliche Schmerzen und Entzündungsgefahr zu verringern, sollte auch scharfes/ sehr saures Essen sowie unvermischte Milchprodukte verzichtet werden.

Kosmetikprodukte mit feinen Partikeln, wie Haarspray, Make-Up u-Ä. sind von frischen Piercings fernzuhalten – Verunreinigungen des frischen Stichkanals können zu Irritationen oder sogar Wildfleischbildung führen. Allgemein sind Kosmetikprodukte, zu denen auch Lotionen, Cremes etc. zählen ein Risikofaktor für erhöhte Sensibilität oder Schwellung und Rötung. Normale Produkte zur Körperpflege /Seife, Duschgel, Shampoo u-Ä.) können wie gewohnt verwendet werden, sollten aber nicht übermäßig an das Piercing gelangen und nach dem Duschen/Waschen direkt vom Piercing entfernt werden. Am besten funktioniert das durch Reinigung mit lauwarmem Wasser.

Nach der ersten Heilungsphase von 4 Wochen findet die Pflege nach Bedarf statt. Sollte die Heilung noch nicht vollständig abgeschlossen sein, also noch eine erhöhte Sensibilität, Rötung oder Schwellung vorhanden sein, kann eine kurzfristige Weiterbehnadlung mit unserem empfohlenen Pflegespray (etwa 1x täglich) vorgenommen werden – Sauber und ohne übermäßige Reibung Druck etc. ist das Piercing allerdings dauerhaft zu halten. Bei Fragen zu eurem individuellen Piercing stehen wir natürlich gerne zur Verfügung!

Hygiene beim piercen

Wir bieten nicht nur Tätowierungen, sondern auch Piercings in allen Körperbereichen an. Unsere erfahrenen Piercer verwenden nur hochwertigen Schmuck und sterile Techniken, um sicherzustellen, dass Ihre Piercings sicher und schön sind.

Das heißt: Kontaktflächen werden stets desinfiziert, sowie mit sterilen Unterlagen abgedeckt. Es werden sterile Einweghandschuhe verwendet. Arbeitsmaterialien sind grundsätzluch sterile Einwegprodukte, oder aber medizinische Instrumente aus chirurgischem Edelstahl, die anch Gebrauch entsprechend den allgemeinen Hygienevorschriften gereinigt und sterilisiert werden.

Um einen sicheren und hygienischen Standard anzubieten, verwenden wir deshalb moderne Reinigungsgeräte wie Autoklaven und Sterilsatoren – und halten diese auf aktuellem Stand! Hier investieren wir gerne in Eure Gesundheit und Zufriedenheit.

Piercer und Piercerinnen unterziehen sich Schulungen und Weiterbildungen, nicht nur was die Piercingtechnik, sondern auch die Hygiene am Arbeitsplatz betrifft.

Schmuckwechsel

Wir bieten nicht nur Tätowierungen, sondern auch Piercings in allen Körperbereichen an. Unsere erfahrenen Piercer verwenden nur hochwertigen Schmuck und sterile Techniken, um sicherzustellen, dass Ihre Piercings sicher und schön sind.

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